Wohnen darf nicht arm machen
Wir wehren uns gegen die Mieten-Abzocke!
Gießen wächst, doch bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper. Während Mieten steigen und Studierende, Familien oder Menschen mit geringem Einkommen kaum noch passende Wohnungen finden, stehen gleichzeitig Gebäude leer oder werden als Spekulationsobjekte zurückgehalten.
1. Bezahlbarer Wohnraum für alle
Unsere Haltung ist klar: Wohnen ist ein Grundrecht und kein Geschäftsfeld:
- Mieten dürfen nicht weiter explodieren.
- Öffentlicher und gemeinwohlorientierter Wohnungsbau muss Vorrang haben.
- Städtische und landeseigene Grundstücke gehören in öffentliche Hand, nicht in private Fonds oder Stiftungen
- Wir wollen eine Stadt, in der niemand Angst vor der nächsten Mieterhöhung haben muss.
2. Wohnraum schaffen – Leerstand beenden
In Gießen stehen zahlreiche Wohnungen, Gewerbeflächen und ganze Häuser leer. Oft über Jahre. Gleichzeitig suchen tausende Menschen verzweifelt nach Wohnraum.
- Leerstand konsequent erfassen und sanktionieren
- Zweckentfremdung stoppen
- Bestehende Gebäude nutzen statt neue Flächen versiegeln
- Leerstand ist kein Naturgesetz. Er ist eine politische Entscheidung.
3. Nachhaltige Stadtentwicklung
Eine lebenswerte Stadt entsteht nicht durch Luxusneubauten, sondern durch soziale und ökologische Planung:
- bezahlbare Quartiere statt Prestigeprojekte
- Grünflächen schützen und ausbauen
- klimafreundliche Mobilität stärken
- ressourcenschonend bauen und sanieren
Gießen braucht eine Stadtentwicklung, die Menschen und Umwelt in den Mittelpunkt stellt – nicht Profite.
4. Schutz & Solidarität – gegen Verdrängung
Viele Mieter*innen kennen ihre Rechte nicht. Doch niemand ist allein, seien es:
- Widerspruch gegen Mieterhöhungen
- Beratung bei Modernisierungsankündigungen
- Unterstützung bei Kündigungen
- Vernetzung im Haus, im Viertel, in der Stadt
Wenn wir uns zusammenschließen, können wir uns wehren. Solidarität schützt. Für ein Gießen, das für alle da ist!
Wir setzen uns ein für eine Stadt, in der Wohnen bezahlbar bleibt, Nachbarschaften bestehen und niemand verdrängt wird. Eine Stadt, die nicht verkauft wird – sondern
gemeinsam gestaltet wird.

