Auch im Jahr 2025 sind in Deutschland Religionsgemeinschaften viel enger mit dem Staat verstrickt und mächtiger, als dies in Artikel 4 unseres Grundgesetzes vorgesehen ist.
Vor allem die christlichen Kirchen genießen weiträumige Sonderrechte in vielen Bereichen unseres Zusammenlebens - als Beispiel seien die Nichteinhaltung von Arbeitsschutzrechten (Einschränkung von Streikrechten oder Vorschrift der Kirchenmitgliedschaft – bei über 1,5 Millionen Beschäftigten von Caritas und Diakonie!) oder das staatliche Eintreiben der Kirchensteuern genannt. Außerdem gilt neben der Religionsfreiheit in Deutschland auch das Recht auf Freiheit von Religion, das in Bereichen wie der Bildung oft nicht gewahrt wird. Dabei sind mehr als die Hälfte der Bundesbürger*innen nicht Mitglied der Kirchen!
Wir als Landesarbeitsgemeinschaft wollen diese rechtliche und gesellschaftliche Schieflage beenden und stellen daher regelmäßig Anträge an die verschiedenen Ebenen unserer Partei, um den Laizismus zu stärken: für eine konsequente Trennung von Staat und Kirche!
Wir laden dafür am Dienstag, den 16.9. um 19.00 Uhr nach Gießen ins neue Parteibüro (Steinstraße 77) ein, Haltestelle "Steinstraße" mit dem ÖPNV; vom Bahnhof aus mit Bus-Linie 5 oder 15.
Wir führen die Sitzung für alle, die nicht vor Ort sein können, hybrid durch! Falls ihr online teilnehmen möchtet, meldet euch bis spätestens 15.9. bei Felix Pflüger unter felix.pflueger@hotmail.de
Alle Interessierten - sowohl Parteimitglieder als auch Nicht-Mitglieder - sind herzlich willkommen und eingeladen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
